Interview Anbau mit Licht und Ausblick

Interview mit dem Bauherren-Paar

Ein junges Paar baut das elterliche Haus um und aus. Sie wollen mehr Wohnraum, mehr Licht und sie wollen alles auf einer Ebene haben. Im Mai 2019 gab das Paar ein Interview für HOLZBAU WEISS.

Wie kamen Sie auf die Idee zum Umbau des Hauses? Was war es vorher und was sollte es im neuen Zustand sein?

Der Ursprungsgedanke kam damals schon von meinem Vater. Also wir haben 2007 hier gebaut und das Haus hatte einen ganz anderen Charakter gehabt, standardmäßig, ein normales Dach drauf. Und haben dann festgestellt während der Warmzeit, dass es wenig Licht, wenig Lichteinfluss hatte, und der Platz und die Aussicht, die wir hier haben, besser genutzt werden könnte. Und so war der Ursprungsgedanke, erstmal eine Fensterfront zu machen. Und dann kam die große Bauphase zusammen mit dem Herrn Weiß, wo wir dann ein bisschen erweitert haben.
Die Innenaufnahmen entstanden im Mai 2019, die Außenaufnahmen entstanden im August 2020.

Was genießen Sie jetzt besonders in Ihrem Haus?

Den Ausblick. Ja, auf jeden Fall den Ausblick.

Was ist das Besondere an Ihrem Haus?

Der Wohlfühlcharakter. Diese Mischung von alt und neu. Die Verbindung mit Holz und letztendlich die Freiheit im Raum zu sein und die Freiheit zu spüren. Und was jeden Tag schön ist, ist die Qualität die man letztendlich gewonnen hat.

Worauf legten Sie besonderen Wert?

Uns war wichtig, weil der Bau wie eine Operation am offenen Herzen war, dass während man im Haus gelebt hat, dass es zügig geht. Dass nachher die Qualität passt. Es sollte alles nachher so sein wie es jetzt ist. Dass wir dem Bauträger letztendlich vertrauen, dass das kommt, was man beauftragt hat und alles gut geht.

Sie haben auf besondere Details Wert gelegt. Welche sind das?

Dass die Räume warm sind. Die Helligkeit im Raum war uns wichtig. Und dass wir alles auf einer Fläche unterbekommen. Dass wir auf einem Wohnstock wohnen können und dass die Helligkeit ins Haus hineinkommt.

Welche neuen Aspekte haben sich im Rahmen der Beratung ergeben?

Vorher sind wir vom klassischen Bauen gekommen mit Stein. Und die Inspiration Holz, und auch die Verbindung nicht nur die Wände mit Holz, sondern auch mit Sichtdecken in hellen Farben, Fenstergestaltung auch wieder mit Holz, diesen Aspekt Holz hat doch mit die Überzeugung vom Herrn Weiß in die Richtung getrieben.

Warum haben Sie sich für HOLZBAU WEISS entschieden?

Weil er regional ist, man hat viel Gutes gehört. Es war von Anfang an eine kompetente Beratung. Man hat sich aufgehoben gefühlt. Man hat sich nicht in irgendeine Richtung gedrängt gefühlt. Er hat einem zugehört, und war mit seiner Ausstrahlung und seinem Wesen sehr, sehr angenehm. Man hat das Gefühl gehabt, das was er einem erzählt, verkauft, trifft nachher auch so ein.

Wie empfanden Sie die Bauphase?

Sehr angenehm. Also sehr angenehm. Die Mitarbeiter, die gekommen sind, haben sauber gearbeitet. Es war sehr ruhig.

Was hat sie überrascht?

Trotzdem, dass sie da waren, hat man nicht gemerkt, dass sie da waren. Es war hier alles aufgeräumt. Sie waren ruhig. Im Nachhinein muss man sagen, wir haben ein Gewerk selbständig vergeben. Im Nachhinein würden wir sagen, wir würden alles HOLZBAU WEISS geben, weil das hat von Anfang an gepasst. Es war zu jeder Zeit zu spüren, dass die wollen, die machen, die tun. Die Qualität passt, das Umgehen mit uns Bauherren. Es war sehr angenehm. Also wirklich hervorragend. Und HOLZBAU WEISS
war sehr zuverlässig.

Würden Sie das Bauvorhaben aus heutiger Sicht wieder genauso angehen?

Ja.

Interview Neubau Holzhaus mit Verputzfassade

Interview mit dem Bauherrn

Für unser Meisterstück 2016 ließen wir ein Interview mit dem Bauherrn führen. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und sagen herzlichen Dank dem Bauhherrn, dass wir das Interview im Wortlaut wiedergeben dürfen.

Warum haben Sie sich für HOLZBAU WEISS entschieden?

Wir sind über einen Freund zu HOLZBAU WEISS gekommen, der vor über 10 Jahren mit dem Betrieb gebaut hat. Herr Weiß wurde uns als äußerst korrekter Geschäftspartner beschrieben. Das Positivste war: Herr Weiß hat nicht gesagt „Kommen sie vorbei“ sondern „Schicken Sie Ihr Material. Ich arbeite ich mich ein und dann kommen Sie zu mir ins Büro. Dann wissen wir beide worüber wir sprechen.“ Herr Weiß wollte individuell auf uns eingehen.

Wenn Sie ein Angebot von Holzbau Weiss in der Hand haben, dann ist das kein Schmierzettel, sondern ein ausgearbeitetes Angebot. Im Gespräch wurden dann die verschiedenen Alternativen aufgezeigt, abgewogen und besprochen. Das heißt, wir konnten das Bauprojekt so ausbauen, wie wir es wollten. Es gab Möglichkeiten für alternative Materialien, Erweiterungen und/oder Eigenleistungen, ohne auf Qualität zu verzichten. Es war ein ganz anderes Vertrauen und Umgehen als man es sonst so kennt.

Was war Ihr Traum, den Sie mit dem Hausbau verwirklichen wollten?

Unser Traum war ein Eigenheim, in dem man mit der Familie alt werden kann bis zum letzten Moment. Wir haben z.B. das Treppenhaus so breit ausgelegt, dass man später einen Treppenfahrstuhl einbauen könnte.

Was ist das Besondere an Ihrem Haus?

Es ist ökologisch gebaut, so wie wir, das machen nicht viele. Wir haben darauf geachtet, dass wir unserer Nachwelt keinen Sondermüll hinterlassen. Mit HOLZBAU WEISS baut man nachhaltig. Das Verwenden von Glaswolle und Styropor wurde maximal vermieden. Wir wollten ein Haus, das wenig Energie verbraucht. Dabei haben wir einen anderen Ansatz verfolgt. Wir haben nie genau berechnet, ob sich die Energieeinsparung rechnet. Mein Ansatz war: wir sind jetzt jung und können etwas mehr bezahlen. Und wenn man älter ist und weniger Mittel zur Verfügung hat, freut man sich, wenn man weniger verbraucht und bezahlt. Das hat Franz-Josef Weiß toll begriffen. Und es fiel nie der Satz „Das ist kein Problem“, sondern „Das prüfen wir und finden eine Möglichkeit“.

Worauf haben Sie besonderen Wert gelegt?

Wir haben wie gesagt besonderen Wert gelegt auf die nachhaltige Bauweise, auf hochwertige und geprüfte Materialien, die lange Bestand haben. Zum Beispiel war uns wichtig, welche Art von Dachziegeln man benutzt, einen gebrannten Dachziegel oder einen Betonziegel, der nur ca. 40 Jahre hält. Die gebrannten Dachziegel wurden auf unserem Dach und auch auf dem Carport benutzt.

Wir verwendeten Holz aus dem Schwarzwald, auch für die Fenster, alle Baumaterialien kamen aus der Region. Das gesamte Haus wurde aus Brettschichtholz erstellt. Alles wurde von Fachhandwerkern gebaut. Es gab keine Hilfsarbeiter, die eigentlich Metzger sind und jetzt mal was anderes tun, die kamen entweder von HOLZBAU WEISS direkt und auch aus dem Handwerkerverbund, wie Heizungsinstallateure und Fensterbauer, das waren alles Profis.

Was schätzen Sie an Franz-Josef Weiß?

Ich habe zwölf Jahre eine GmbH geführt und kann sagen, ich bin geschäftlich sehr erfahren. Ich habe noch nie einen so korrekten Geschäftsmann getroffen wie Herrn Weiß. Der steht 100% zu seinem Wort, man ist nicht einer von 100 Kunden, sondern man steht ganz vorne. Auch wenn es mal klemmt, wird eine Lösung gefunden. Der ist mit Leib und Seele bei seinen Projekten und baut für Menschen und Familien. Das spürt man einfach, das ist ein tolles Verhältnis. So wurde er uns von unserem Freund beschrieben, und genau das stimmt auch.

Sie legten Wert auf besondere Details. Welche waren das zum Beispiel?

Wir haben z.B. eine Haussteuerung, die ich selbst integriert habe. Die routet den Solar- mit den Heizstrom, d.h. dadurch wird die von der Sonne geschenkte Energie optimal ausgenutzt um das Haus zu heizen und zur Warmwasserherstellung. Die Anlage ist so programmiert, dass sie das erkennt. Das bedeutet, Sie haben im Sommer keinen Strombezug für Heißwasser von den Stadtwerken und tagsüber für den täglichen Verbrauch, Sie könnten die Leitung quasi kappen.

Es gibt keine Schmutzfänger an den Fließensockeln oder den Badfliesen. Die Fließen sind in die Wand eingelassen. So haben wir überall eine ebene Optik. Fenster und Türen haben keine sichtbaren Scharniere und sind Flächenbündig integriert. Das ist das Konzept von dem Haus. Innen sind die Wände alle mit Kalkputz verputzt, um ein ökologisches und gutes Raumklima zu erhalten. Das lohnt sich wirklich, es ist nur ein wenig mehr Arbeit.

Übrigens, ein weiterer Freund von mir baut jetzt auch mit HOLZBAU WEISS. Und dessen Vater plant nun auch, mit ihm zu bauen. Mit HOLZBAU WEISS ist es so unkompliziert: man ruft an, man schickt seine Pläne hin, er bereitet sich vor, man macht den Termin, arbeitet die Pläne aus. Also wenn ich nochmal baue – und das tue ich bestimmt – dann baue ich wieder mit HOLZBAU WEISS.

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Die Jahresbilanz des Hauses im Zeitraum 22. April 2015 bis 22. April 2016
(Alle Angaben sind von der Baufamilie)

Zusammenfassung der Jahresabrechnung: die Heizung wurde selbst programmiert, die Energiekosten des ganzen Hauses belaufen sich auf 1.500,- Euro im Jahr, da ist bereits alles drin: Heizung, Warmwasser, Verbrauchsstrom und Beleuchtung; bei einer Innentemperatur von ca. 22,5 Grad – und das Haus hat hohe Räume bei rund 200qm Wohnfläche.

Die Solaranlage auf dem Dach mit 10kwp Leistung besteht aus 2,8kwp auf dem 12Grad nach Norden geneigten Carportdach und aus 7,2kwp auf dem 30Grad Süddach. Die Solaranlage hat 11.170 kWh Strom geerntet. Davon wurden 8.570 kWh an die ENBW verkauft zu 12,7 Cent/kWh Netto. 2.600 kWh wurden selber verbraucht.

Eine genaue Zuordnung des Verbrauchs für die Heizung und für andere Stromverbraucher ist in der momentan aufgebauten Konstellation nicht möglich. Es wäre aber eine Auswertung machbar, wenn man eine Zeiterfassung einsetzen würde inkl. eines Scriptes, welche die Ströme kanalisiert auswertet.

Die Solaranlage benötigt auf 10 Jahre Abzahlung gerechnet im Schnitt 1.400,- Euro Abzahlung im Jahr. Die Solaranlage erwirtschaftet durch die Einspeisung 1.088,90 Euro netto p.a.. Der Betrag wird zur Abzahlung verwendet. Es bleibt eine Differenz von 311,10 Euro, die beigesteuert werden muss. Dem gegenüber stehen 2.600 kWh für den Eigenverbrauch. Des Weiteren werden 24,70 Euro Steuerabgaben für den angegebenen Eigenverbrauch von Solarstrom fällig. Die Steuererklärung wird anteilig mit 50,- Euro Jahr kalkuliert.

Somit entstehen Kosten in Höhe von 385,80 Euro p.a. für die Abzahlung der Solaranlage. Die eigenverbrauchten 2.600 kWh Strom gegengerechnet haben 14,8 Cent pro kWH gekostet. Der Strompreis bei der ENBW lag bei 27 Cent je kWh.
Wenn die Solaranlage im Jahr 2024 bezahlt ist, dann stehen ca. 1.000,- Euro pro Jahr durch die Vergütung des Stroms durch den Solarertrag zur Verfügung. Die Steuer und der Steuerberater sind davon bereits abgezogen.

Vom 22. April 2015 bis zum 22. April 2016 wurden 3.878 kWh Strom von der ENBW zugekauft. Mit dem eigenverbrauchten Solarstrom von 2.600 kWh beläuft sich der gesamte Verbrauch somit auf 6.478 kWh pro Jahr.

3.604 kWh Verbrauch im Haus wurden für die Waschmaschine, den Trockner, das Kochen, die Lüftung, das Wasserbett, den Fernseher, das Internet, etc. verwendet. Die Wärmepumpe hat in diesem Zeitraum 2.874 kWh für Heizung und Heißwasser verbraucht. Im Großteil des Hauses ist eine durchschnittliche Raumtemperatur von 22,5 Grad eingestellt. Die Kosten belaufen sich hier auf 1.504,86 Euro pro Jahr, das entspricht 125,40 Euro je Monat. In diesen Kosten ist alles enthalten inkl. ENBW Grundgebühren, Steuer und die Abzahlung der Solaranlage.

Die momentane Kosteneinsparung im Geldbeutel durch den eigengenutzten Strom beträgt ca. 338,- Euro pro Jahr. Bei steigenden Strompreisen wird die Kostenersparung höher ausfallen.

Ein neuer Stromvertrag mit Ökostrom bei Grundgrün steht in den Startlöchern. Dadurch werden die die Kosten um ca. 190,- Euro pro Jahr gesenkt. Das Ziel, in den Bereich 1.200,- Euro pro Jahr an Heiz-, Strom- und Heißwasserkosten zu kommen, wäre also fast erreicht.

Wenn die Solaranlage sich selber bezahlt hat und dadurch die Zusatzaufwendungen wegfallen und die Energiepreise bis ins Jahr 2024 weiter steigen, dann könnte das Haus mit ca. 500,- Euro pro Jahr betrieben werden: durch die effiziente Technik, den niedrigen Verbrauch des Hauses an sich und die Erwirtschaftung von Solarstrom.

Wir denken, das Haus ist wirklich Wirtschaftlich. Alles in allem ist das Haus eine gelungene Sache, hinter der man absolut stehen kann.

Grüße

Die Baufamilie

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