Interview mit dem Bauherren-Ehepaar

Ein Ehepaar baut zum ersten Mal in seinem Leben ein neues Haus. Für die Zeit nach dem Beruf, für Zweisamkeit und Ruhe. Das neue Haus entsteht auf dem Grundriss und dem Keller des alten Hauses. Das Haus soll kompakt, farbenfroh und schön sein und umgeben von einem bunten Garten. Im August 2020 gab das Ehepaar ein Interview für HOLZBAU WEISS.

 

Wann haben Sie Ihr Haus gebaut?

Das war 2020, Mitte Februar begann der Abriss des alten Hauses, das neue Haus wurde Mitte Mai fertig.

Wer hatte die Idee für dieses Haus?

Wir sind mit Franz-Josef Weiß und Bernd Moser einen ganzen Nachmittag lang über das Grundstück und durch das alte Haus gelaufen. Letztendlich haben uns beide gesagt, es wäre günstiger, wir würden das alte Haus abreißen und ein neues Haus bauen. Das alte Haus wäre ein Fass ohne Boden gewesen. Unglaublich viele Dinge waren angefangen, herausgerissen und nicht zu Ende gebaut. Kein Handwerker macht das weiter. Da haben wir dann beschlossen, auf unsere Handwerksmeister zu hören. Das alte Haus wurde bis auf die Kellerdecke abgerissen und auf der alten Bodenplatte haben wir das neue Haus aufgebaut. Dann hat HOLZBAU WEISS mit uns zusammen einen Plan gemacht. Wir waren mehrfach in Gosheim und haben dann zusammen mit Franz-Josef Weiß, Klaus Hartmann und Axel Fichter zusammen das Haus entworfen.

Wie empfanden sie den Weg von der Idee bis zu Konzept?

Spannend. Spannend und ganz toll. Wir haben noch nie im Leben gebaut.

Gibt es besondere Details auf die Sie Wert gelegt haben?

Viele Fenster. Also viel Licht.

Sie haben sich für einen offenen Grundriss entschieden, wer hat denn den Grundriss, die Raumplanung gemacht?

Franz-Josef Weiß und wir beide haben wir Abende zusammengesessen und haben überlegt, wie wir es haben wollen. Die Vorgaben waren klar. Die Bodenplatte ist wie sie ist. Also wir konnten uns nicht vergrößern. Dann haben wir gesagt, wir wollen es offen, weil sonst alles viel zu klein wird. Überall noch mehr Fenster rein. Und jetzt sitzen wir mit dem Blick auf den Wald und wir mögen das sehr, sehr gerne. Hier haben wir unsere Ruhe.

Was schätzen Sie an Franz-Josef Weiß?

Franz-Josef Weiß gibt sich unheimlich viel Mühe. Und bei der Qualität macht er auch keine Abstriche. Er sagt dann „Nein, das machen wir nicht, das geht nicht, das ist Unsinn“. Unser Kamin war ein Riesendrama, aber auch da haben sie alle die Ruhe bewahrt. Wir kommen vom offenen Feuer. Und ein offenes Feuer in einem Holzhaus, das war wirklich sehr schwierig wegen der Vorschriften. Franz-Josef Weiß wusste irgendwann – und das schätzen wir besonders an ihm und auch an Klaus Hartmann – wie wir ticken und was wir wollen.

Würden Sie das Bauvorhaben aus heutiger Sicht wieder genauso angehen?

Mit der gleichen Firma? Ja, jederzeit gerne. Es gibt nicht viel zu kritisieren. Wir haben oben Fenster, die kann man nicht putzen. Das ist ganz schwierig, aber daran haben wir nicht gedacht.

Was hat das Haus für einen Effizienzstandard?

KfW 75, also wir haben kein Niedrigenergiehaus. Das hätten wir auch haben können, aber das wollten wir nicht. Wir haben eben keinen Kunststoff in den Wänden, was ich toll finde. Das ist jetzt keine Zellulose, sondern so Holzflocken, es ist eine Holzdämmung, das haben die hier reingeblasen. Ziemlich Bio also. Und wir können die Fenster aufmachen wie wir wollen. Und wir müssen nicht immer irgendwas einschalten oder abschalten.

Was gibt es sonst noch zu erzählen?

Wie gesagt, was uns beeindruckt hat, war, wie gut dass alles geklappt hat. Wie die Handwerker der verschiedenen Firmen Hand in Hand gearbeitet haben und die dann auch noch erzählt haben: „Ja, mit dem HOLZBAU WEISS macht es immer Spaß zu arbeiten, das läuft und funktioniert.“ Und das hat man gemerkt. Und sie waren alle so nett, wirklich, sie waren alle freundlich, sie waren schnell, gut gelaunt, und haben sich Mühe gegeben. Das ist das Handwerkerforum Heuberg, die sind wirklich super. Und wenn ich höre, was Freunde von uns erzählen, was die für Ärger haben mit ihren Handwerkern und mit den Firmen, was weiß ich was – also wir sind Gott froh, dass wir das verwirklicht haben mit dem Handwerkerforum Heuberg.

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